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Müsliriegel selber machen

Müsliriegel für die Mountainbiketour selber machen

Ernährung und Training
Müsliriegel sind was Tolles und super praktisch auf der Radtour. Konkrete Rezepte für selbstgemachte Riegel gibt es unzählige. Ich habe hier eher ein Baukastensystem aufgeschrieben, nachdem ihr selbst Kreativ werden könnt.
Kategorie
Snack
Gesamtzeit

Es gibt zwar unzählige Fertigprodukte für Müsliriegel zu kaufen, aber davon bin ich kein Fan. Mir schmecken die Wenigsten, bei den Zutatenlisten wird mir schlecht und man bezahlt das Ganze auch noch teuer.

Bei Müsliriegeln kann man sich kreativ austoben. Im Netz findet ihr unzählige Rezepte. Vor allem auf Seiten rund um das Thema Sport ist man gut aufgehoben. Die achten häufig mehr darauf, dass die Riegel nicht zu „ungesund“ werden ;)

Im Grunde benötigt ihr nur eine Basismasse, die alle übrigen Zutaten zusammenhält, und der Rest ist fast „frei Schnauze“ wählbar. Es gibt Riegel mit und ohne Backen.

Brauche ich Müsliriegel o. ä. für unterwegs?

Müsliriegel und Co. sind sehr gehaltvoll und auf kürzeren Touren habt ihr eigentlich gar keinen Bedarf dafür. Eure Glykogenspeicher halten bei intensiver Belastung ca. 90 Minuten (siehe Artikel zu Kohlenhydraten) und selbst dann gibt es ja noch Proteine im Körper. Als Notration, falls der Hungerast kommt, kann man einen Riegel aber durchaus immer dabei haben. Hier funktionieren natürlich auch andere Sachen sehr gut. Insbesondere, wenn sie viel Einfachzucker haben, der schnell aufgenommen werden kann. Müsliriegel sind aber klein und daher praktisch.

Die Basismasse

Bei der Basismasse für die Müsliriegel kommt es darauf an, dass diese später – nach Backen oder Abkühlen – die anderen Zutaten zusammenhält. Hier könnt ihr unterschiedlichste Dinge verwenden. Häufig findet man folgende Zutaten, die meiner Erfahrung nach alle hervorragend in den Riegeln schmecken. Ihr könnt diese zumeist einzeln oder in Kombination verwenden (be creative):

  • Butter oder Öl: Wenn ihr wollt, könnt ihr hier direkt mit „Geschmack“ arbeiten, z. B. Kokosöl
  • Bananenmus: sehr reife Bananen im Mixer zu einem Mus verarbeiten
  • Dattelmus: Datteln schneiden und mit kochendem Wasser ca. 10 Minuten einweichen. Anschließend mit ein paar Esslöffeln Wasser ab in den Mixer.
  • Erdnussbutter: Achtet darauf, dass der Erdnussanteil möglichst 100% ist
  • Mandelmus
  • Sirup, Zucker

Wenn ihr den klassisch, süßen Geschmack von Fertigmüsliriegeln haben wollt, müsst ihr schon reichlich Zucker, Honig o. ä. verwenden (siehe auch die Rezepte am Ende). Ich finde aber auch Riegel ohne viel Zucker gar nicht schlecht. Auch mal als Snack für zwischendurch am Tag.

Ich gebe immer noch eine Messerspitze Salz hinzu. Hebt den Geschmack und beugt dem Natrium-Chloridmangel vor ;)

Je nach Zutaten, muss die Basismischung ggf. auf mittlerer Hitze erwärmt werden, bis sie schön flüssig ist. Die restlichen Zutaten solltet ihr dabei bereits vorbereitet haben.

Etwas mehr Geschmack gefällig?

Ihr könnt die Basismasse hervorragend aromatisieren, falls ihr Lust auf einen leicht anderen Geschmack habt. Nehmt aber nicht zu viel davon. Verwenden könnt ihr hier zum Beispiel:

  • Vanilleextrakt
  • Mandelaroma
  • Zitronenschale
  • Zimt
  • Einen Schuss Fruchtsaft (Orange, Maracuja, Ananas…)
  • Kakaopulver

Hauptzutaten: Nüsse, Obst und Co.

Auch bei den Hauptzutaten könnt ihr euch austoben. Egal wofür ihr euch entscheidet, sobald die Basismasse schön flüssig ist, gebt ihr alle weiteren Zutaten dazu und mischt diese gut durch.

Nüsse

Wir machen hier Müsliriegel, also gehören natürlich Nüsse, Körner u. ä. in den Riegel. Hier ein paar Ideen:

  • Haferflocken, kernig (bilden eigentlich immer eine gute Basis)
  • Cornflakes, ungesüßt
  • Kürbiskerne
  • Mandeln, gehackt oder grob geschnitten
  • Walnusskerne
  • Haselnüsse
  • Haferfleks
  • Sonnenblumenkerne
  • Cashew-kerne
  • Erdnüsse
  • Sesam
  • Chiasamen
  • Leinsamen
  • Amaranth, gepufft

Trockenobst

Außerdem passt jegliche Art von Trockenobst super in die Riegel:

  • Rosinen
  • Cranberries
  • Bananenchips
  • Feigen
  • Aprikosen
  • Pflaumen
  • Kokosflocken oder -raspeln

Tipps

Verwendet bei den Nüssen und beim Trockenobst nicht zu große Stücke, sonst fallen euch die Riegel leichter auseinander.

Das Verhältnis von Basismasse und Hauptzutaten muss stimmen: Die ganze Masse darf nicht zu flüssig/klebrig, aber auch nicht zu trocken/bröselig sein, sonst halten die Riegel nicht.

Lust auf was Süßes? Backfeste Schokotropfen, schmecken sehr gut in Riegeln, dann ist die Variante aber schon deutlich mächtiger ;)

Die Riegel pressen

Die gemischten Zutaten gebt ihr am besten auf ein Backblech oder, falls die Menge nicht ausreicht, auf eine andere Form mit etwas erhöhten Rand. Wenn ihr das ganze anschließend im Ofen backt, muss diese natürlich dafür geeignet sein. Verwendet auf jeden Fall Backpapier, damit die Riegel später nicht an der Form kleben.

Achtet auf die Dicke, diese sollte den späteren Riegeln entsprechen.

Um die Masse schön fest zu komprimieren, ist es hilfreich, wenn ihr von oben noch mal eine Lage Backpapier drauf legt und dann entweder das Ganze mit den Händen festdrückt oder ein Brettchen o. ä. verwendet, das eine größere Fläche hat.

Mit und ohne Backen

Meiner Erfahrung nach, könnt ihr fast alle Kombinationen der obigen Zutaten sowohl im Ofen backen oder im Kühlschrank fertigstellen.

Im Ofen backen

Wenn ihr euch für den Ofen entscheidet, halten die Riegel später meist etwas besser. Ihr erhaltet zusätzlich noch ein leichtes Röstaroma. Die Riegel werden aber auch brösliger.

Den Ofen solltet ihr auf ca. 180°C (Umluft) vorheizen. Anschließend wird die Riegelmasse für ca. 15 – 25 Minuten gebacken, bis der Teig knusprig gold-braun ist. Da jeder Ofen anders ist und es auch auf die Art der Riegel ankommt, solltet ihr die Riegel regelmäßig überprüfen, damit euch nichts anbrennt!

Am besten schneidet ihr die Riegel, wenn sie noch warm sind. Danach lasst ihr sie einige Zeit abkühlen und verpackt diese z. B. in Butterbrotpapier.

Im Kühlschrank oder Gefrierfach aushärten lassen

Im Kühlschrank oder Gefrierfach ist die Festigkeit nicht immer Optimal und das Verhältnis von Basismischung und Hauptzutaten ist noch wichtiger. Dafür sind die Riegel saftiger.

Die Riegel kommen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank – oder etwas kürzer in das Gefrierfach. Anschließend schneidet ihr die Riegel und verpackt sie gut.

Rezepte im Netz

Der Artikel ist Teil der Serie Rezepte
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