Artikel Kalender Aufgabe Schließen Essen Tipp Öffnen Packliste Suche Übernachten Kommentar Facebook Instagram RSS Twitter Youtube Pfeil Anmelden Strecke Rennrad Gebühren Fahrradfahren Laufen Schwimmen Webseite Gründung E-Mail Stadt Mountainbike Triathlon Fitness und Krafttraining Portionen Zeit Rezeptkategorie
Smartphone-Halterung am Mountainbike
Zubehör

Smartphone-Halterung und Zusatzakku am Mountainbike

Das Smartphone beim Mountainbiken im Blick zu haben ist praktisch. In unbekanntem Terrain kann man so zuvor geladene Routen nachfahren oder sein Leistung direkt verfolgen. Damit das klappt braucht man eine gute Halterung und am besten auch gleich eine Möglichkeit, das Handy mit Strom zu versorgen. Hier stelle ich euch meine aktuelle Lösung vor.
6 min Lesedauer . Aktualisiert am 20. Juli 2022

Wozu eine Smartphone-Halterung?

Ich plane gerne vorab meine Mountainbike-Touren. Zum Beispiel weil ich in einem unbekannten Gebiet unterwegs bin oder aus trainingszwecken. Viele Plattformen wie bspw. Strava oder Komoot bieten für diese Planung gute Möglichkeiten und man hat oft auch Zugriff von Strecken anderer Fahrer.

Per Smartphone-App kann ich mich anschließend entlang der geplanten Route navigieren lassen und die Tour gleich mit aufzeichnen.

Insbesondere beim Routing muss man natürlich das Smartphone ständig im Blick haben, da viele Apps keine sprachbasierte Navigation anbieten. Die App von Komoot ist da eine Ausnahme. Doch selbst dann, schadet es oft nicht, wenn man die Strecke am Display kontrollieren kann.

Dafür ist eine Smartphone-Halterung extrem praktisch.

Anforderungen an eine Smartphone-Halterung für das Mountainbiken

Zu diesem Zweck benötigt man eine gute Smartphone-Halterung für das Mountainbike, die meiner Meinung nach folgende Kriterien erfüllen sollte:

Sehr robust

Beim Mountainbiken sind Stürze keine Seltenheit und daher muss eine Smartphone-Halterung und die dazugehörige Hülle einiges aushalten können.

Stabile Befestigung

Die Halterung muss sicher mit dem Fahrrad verbunden werden können.

Passende Hülle

Es gibt zwar auch Halterungen, in die man ein Smartphone einfach so einspannen kann, aber die sind nichts für den Einsatz am MTB. Halterung und Hülle sollten immer eine Einheit bilden.

Wasserfest

In jedem Fall sollte die Hülle Schutz vor leichtem Regen und Spritzwasser, auch wenn viele Smartphones mittlerweile selbst besser geschützt sind.

Schutz vor Staub

Beim Mountainbiken bleibt der Kontakt mit Staub und Dreck nicht aus. Auch hier sollte die Hülle einen guten Schutz für das Smartphone bieten.

Verschiedene Befestigungspunkte möglich

Unterschiedliche Kabelführung oder bereits andere Geräte am Lenker, machen es ggf. erforderlich, dass eine Smartphone-Halterung flexibel hinsichtlich der Befestigungsposition ist.

Gute Lesbarkeit des Displays durch die Hülle.

Insbesondere auch bei schlechten oder sehr sonnigen Lichtverhältnissen. Zudem sollte der Teil der Hülle, durch den das Display zu sehen ist, einigermaßen unempfindlich gegen Kratzer sein.

Bedienung des Smartphones durch die Hülle

Eine Bedienung muss auch in der Hülle gegeben sein. Optimalerweise auch mit Handschuhen. Auch alle Hardwareschalter müssen erreichbar sein.

Anschluss eines Ladekabels

Ein Lade-/Datenkabel sollte man auch anbringen können und zwar so, dass der Schutz gegen Wasser und Staub nicht verloren geht.

Einfache Handhabung

Einfaches Einlegen und Herausnehmen des Smartphones. Auch wenn das weniger wichtig ist, als die anderen Funktionen.

Geeignet für verschiedene Smartphones

Auch weniger wichtig, als die anderen Funktionen. Es wäre aber schön, wenn zumindest die Halterung mit mehreren Hüllen für verschiedene Geräte kompatibel ist. So muss man nicht immer alles neu kaufen, wenn man das Smartphone wechselt.

Wo sollte man die Smartphone-Halterung am Mountainbike befestigen?

Bisher hatte ich meine Halterungen immer am Lenker. Da hat man leichten Zugriff, das Smartphone ist gut im Blick, man muss nicht zu weit runter schauen. Allerdings ist diese Position bei Stürzen – wie ich leidlich festgestellt habe – nicht optimal. Vor allem Halterungen, bei denen das Smartphone weiter über den Lenker hinausragt, sind hier ungünstig.

Vom Schutzfaktor ist es sicherlich besser, wenn man die Halterung am Vorbau oder sogar am Oberrohr befestigt. Das geht allerdings nicht mit allen Befestigungen. Entweder, weil diese sich nicht um 90 Grad drehen lassen oder weil sie einfach zu klein sind – gerade für das Oberrohr. Nachteilig – insbesondere am Oberruhr – ist, dass man so weiter nach unten gucken muss, um das Display ablesen zu können.

Meine Smartphone-Halterungen fürs Mountainbiken

Ich habe jetzt diverse Smartphone-Halterungen samt Hüllen durch. Viele davon sind irgendwann kaputt gegangen. Meist am Übergang zwischen Halterung und Hülle:

Aktuell bin ich noch mit dem System von SP Connect unterwegs. Hier gibt es eine große Anzahl an Befestigungsmöglichkeiten. Allerdings ist die Hülle nur sehr eingeschränkt zum Mountainbiken zu empfehlen, da es keine abgeschlossene Hülle inkl. Display-Schutz ist. Man kann zwar ein „Weather Cover“ drüber ziehen, aber gegen Stürze schützt das weniger.

Am Rennrad und an meinem „Bike2Work-Rad“ nutze ich das System allerdings immer. Und durch die anderen Befestigungsmöglichkeiten bspw. auch im Auto.

Grundsätzlich ist die Notwendigkeit einer Smartphone-Halterung kleiner geworden, da es mittlerweile Apps mit Sprachansagen bei der Navigation gibt und auch meine aktuelle Sportuhr, die Garmin Forerunner 945, Karten und Navigation unterstützt.

Smartphonehülle mit Klettband befestigen

Ich bekam noch einen weiteren guten Tipp: Eine normale Smartphonehülle (sollte dennoch wasser- und stoßfest sein) mit Klettband am Oberrohr befestigen.

Ihr besorgt euch eine entsprechend robuste, geschlossene Hülle. Diese muss, bzw. sollte keine Halterung sondern eine glatte Rückseite haben. Dann besorgt ihr euch entsprechend breites und langes Klettband. Eine Seite befestigt ihr mit Sekundenkleber und ggf. mit stabilem Nähgarn an der Hülle. Die andere Seite kommt entweder direkt auf den Rahmen (sofern dieser entsprechend breit ist und ihr das auch wollt …) oder auf eine separate kleine Platte, die dann mittels Kabelbindern o. Ä. am Rahmen befestigt wird.

Der Akku ist beim Routing immer schnell leer – Ein Zusatzakku sorgt für Abhilfe

Smartphonehalterung und Stromversorgung am Mountainbike

Leider ziehen alle Routingaktivitäten immer sehr viel Akku. Vor allem, wenn man das Display anhaben muss und viel mit der App interagiert, weil man den Weg nicht kennt.

Für solche Fälle hatte ich schon lange einen USB-Zusatzakku im Bike-Rucksack dabei. Damit das Handy während der Fahrt zu laden war aber eher schwierig.

Jetzt habe ich neulich bei einem anderen Biker eine recht simple Lösung gesehen, die ich erst einmal – zumindest ähnlich – nachgebaut habe: Der Zusatzakku wird einfach am Rahmen in der Nähe der Smartphone-Halterung montiert.

Mein alter Akku eignete sich dafür nur bedingt aufgrund seiner Form. Jetzt habe ich mir den Anker PowerCore zugelegt.

Dazu habe ich mir noch ein sehr kurzes Datenkabel für mein iPhone besorgt, damit man keinen Kabelsalat am Lenker hat.

Die Akku-Befestigung

Der Rest zur Befestigung lag noch im Keller.

Da dazu immer mal wieder Fragen kamen: Es handelt sich hierbei um eine Halterung einer Mini-Fahrradpumpe. Das Modell habe ich noch einmal rausgesucht: SKS Cross-Grip Multiposition Clip.

Zur Befestigung am Rahmen habe ich allerdings Kabelbinder genommen. Da diese Befestigung wenig flexibel ist, muss der Akku natürlich direkt passen. Mit dem oben genannten Akku zusammen passte es bei mir auf jeden Fall sehr gut.

Bisher hat sich die Konstruktion hervorragend bewährt bisher. Egal wie ruppig der Trail war. Zusätzlich kann man auch einfach noch ein stabiles Gummiband um die Haken der Befestigung machen, dann kann gar nichts mehr schief gehen.

Wenn ihr Anregungen oder ähnliche Lösungen habt, ab damit in die Kommentare – würde mich sehr interessieren.

mtbmuenster
  1. C
    Carsten

    Hallo Olli,
    auch auf die Gefahr hin, dass es für Dich nach 3 Jahren keine wirkliche Neuigkeit ist: Mit der App von Komoot kannst Du Dich super auf Deinen Touren per Ansagen leiten lassen. Ich habe sie vor einigen Wochen entdeckt. Die Anweisungen haben ihre Aussetzer (manchmal sagen sie links, obwohl es rechts geht), aber grundsätzlich nutze ich die App viel und gerne. Das ganze ist fürs Testen erstmal kostenlos für eine Region Deiner Wahl. Das Planen von Touren finde ich auch sehr komfortabel. Du findest deren Portal unter http://www.komoot.de.
    Viele Grüße
    Carsten

    • Olli
      Olli

      Hi Carsten,

      die App kenne ich. Aber ich wusste nicht, dass es dort mittlerweile ein Routing per Sprachansagen gibt. Guter Tipp, danke!
      Werde ich bei nächster Gelegenheit mal testen. Ich hab zwar mittlerweile wieder eine brauchbare Halterung für den Lenker, aber beim Fahren möchte man ja nicht ständig nach unten gucken.

      Gruß
      Olli

  2. A
    Atomaffe

    Ich bin von der Handy-Navigation inzwischen wieder komplett weg.
    Das Akku-Problem ist einfach, auch mit guten Lösungen, nie wirklich zufriedenstellend gelöst und trotz guter Halterungen bleibt immer die Gefahr sein Handy bei einem Sturz in die ewigen Jagdgründe zu befördern.
    Das Handy habe ich im Rucksack dabei, wenn nötig auch mit Zusatzakku (den man aber eigentlich nicht braucht, da das Display die meiste Zeit aus ist) und auf dem Lenker steckt ein Outddor-Navi (bei mir ein Falk Lux).

    • Olli
      Olli

      Ich hab auch schon mal über ein „richtiges“ Navi nachgedacht. Die Navi mit den üblichen Apps beim Smartphone ist auch nicht wirklich optimal. Bist du mit dem Falk Lux zufrieden? Wie sieht das v.a. beim Abbiegen aus? Da hat meine App immer mal wieder das Problem, dass man nicht genau erkennen kann, wo es wirklich weitergeht. Stellt man dann nach ein paar Metern fest…

    • MP
      Michael Pe

      Ich bin zufrieden, aber ich denke es kommt stark auf die individuellen Bedürfnisse an. Ich fahre meist ohne Abbiegehinweise und halte ein Auge auf die Karte, kann das von daher schlecht einschätzen. Wirkliche Navigatin verwende ich eigentlich nur wenn ich mich richtig verfranst habe oder tatsächlich irgendwo (Adresse) hin möchte.
      Ich brauche im Prinzip nur 2 Funktionen, das ist das Einblenden des GPX-Track dem ich folgen möchte und das Aufzeichnen des Tracks den ich fahre.

    • Olli
      Olli

      Ok, dank dir.

Das könnte dir auch gefallen!