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SmartHalo verpackt

SmartHalo und der deutsche Zoll

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 6:45 Uhr
Über zwei Jahre ist der Start der Kickstarter-Kampagne für SmartHalo bereits her und tatsächlich habe ich kürzlich eine Versandbenachrichtigung bekommen. Bald sollte das „smart biking system“ bei mir ankommen. Oder hat der deutsche Zoll etwa was dagegen?

SmartHalo ist ein innovatives kleines Fahrrad-Gadget zu dessen Features unter anderem Navigation, Licht, Alarm, Fitness- und Assistenzfunktionen zählen.

SmartHalo selbst sagt über sich selbst:

SmartHalo is a smart biking system that lets you focus on what matters the most - the road.

Aber dazu mehr in einem eigenen Beitrag. Denn bevor ich das Gerät testen kann, muss es erst einmal bei mir ankommen.

Endstation deutscher Zoll?

Nachdem das Paket mit SmartHalo knapp zwei Wochen unterwegs war, erreichte es Deutschland. Leider zeigte mir dann das Tracking hartnäckig den Status „Item awaiting customs clearance” an. Es lag also wohl beim Zoll.

Ein paar Tage später erhielt ich dann auch ein Schreiben der Deutschen Post, die mir genau das mitteilte.

Eigentlich war meine einzige Befürchtung, dass ich ggf. noch einen hohen Einfuhrzoll zahlen muss, aber wie sich dann herausstellte, war das nicht das Problem.

CE-Kennzeichnung bei SmartHalo

Erst einmal durfte ich alles öffnen und komplett auspacken.

Für die Einfuhr von Produkten in die EU ist eine CE-Kennzeichnung notwendig, die sicherstellt, dass es geltende Produktsicherheitsvorschriften (Mindestanforderungen) einhält.

SmartHalo trägt eine solche Kennzeichnung, ABER wie auf Wikipedia – ja, ich weiß, nicht immer die beste Quelle 😉 – zu lesen ist und mir der Zoll so bestätigte, muss die CE-Kennzeichnung

… gut sichtbar, leserlich, unverwechselbar und dauerhaft auf dem Produkt […] angebracht werden.

Leider ist das „dauerhaft“ bei SmartHalo das Problem, da die Kennzeichnung nur mit einem Aufkleber auf dem Produkt angebracht ist.

Ich musste erst einmal wieder zurück in den Warteraum, da sich die Zollbeamten das Ganze einmal näher ansehen wollten.

Lange Rede kurzer Sinn. Letztendlich hat mich eine beiliegende Konformitätserklärung „gerettet“. Hundertprozent glücklich waren die Beamten damit zwar nicht, aber es hat doch ausgereicht und ich konnte nach dem Entrichten eines – zum Glück nicht so hohen – Einfuhrzolls mit dem Gerät nach Hause fahren. 🎉

Liebes SmartHalo-Team

Dem deutschen Zoll ist hier natürlich kein Vorwurf zu machen, da sie sich einfach nur an geltendes Recht halten. Zudem waren die Beamten super freundlich!

Aber liebes SmartHalo-Team, bitte prüft doch vorab ein wenig intensiver, welche Regularien für einen Import erfüllt sein müssen. Ihr beliefert natürlich Kunden weltweit und habt sicher mit der Produktentwicklung einiges zu tun gehabt, aber t plus zwei Jahre nach der Kickstarter-Kampagne sind auch eine lange Zeit…

Naja, ich bin jetzt mal gespannt, was das Ding so alles kann und wie es sich im Alltag schlägt. Ich werde berichten. 😀

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